Ende eines „Trainingsturniers“ oder der Anfang einer neuen Mannschaft?

Um halb sieben aufstehen an einem Sonntag ist sicherlich nicht das Nonplusultra für die meisten. Doch die 12 Mitglieder der neu gegründeten Spielgemeinschaft Pfungstadt-Wiesbaden waren trotz des frühen Reisestarts guter Dinge, das eine oder andere Tor zu erzielen. So traf die Pfungstädter Fraktion, bestehend aus Stefan, Joachim, Johannes, Achim, Petra, Stephan und Christoph sowie die Wiesbadenern Carsten, Steffi, Christoph, Christian und Elmar pünktlich um kurz vor neun am Fritz Erler-Schwimmbad ein.

Die Gegner um den Aufstieg waren Weinheim, Rosenheim und Nürnberg. Das erste Spiel stand für die Spielgemeinschaft um 11 Uhr an. Leider konnte die zum ersten Mal in dieser Formation zusammen spielende Mannschaft nicht zu einer funktionierenden Abstimmung finden, und verlor mit 2:6. Nach einer kurzen Mannschaftsbesprechung hatte man erstmal Zeit sich etwas auszruhen, da das Schwimmbad doppelt gebucht war: So konnte man die Pause beispielsweise nutzen, um eine andere Wassersportart zu beguachten: Wasserball! Hier spielte eine Mannschaft aus Mädels gegen ca. gleichaltrige Jungs, waren jedoch gar nicht mal, wie zuerst angenommen, chancenlos. Allerdings waren sich die zuschauenden UWR´ler bald einig: mit so einem luftgefüllten Ball würde man beim Unterwasserrugby nicht viel anfangen können.

Nach diesen entspannten Zeiten hatte der harte Turnieralltag die Spielgemeinschaft wieder. Im zweiten Spiel gegen Nürnberg setzte sich die unglückliche Serie fort, und wir verloren mit 0:9. Allerdings war das Team in der zweiten Halbzeit deutlich stärker, und so langsam fand sich auch die Abwehr zusammen. Nach diesem Spiel war zumindest das Thema „Aufstieg“ vorerst gelaufen, was jedoch der Stimmung keinen Abbruch tat. Es stand erstmal eine Spielpause von knapp drei Stunden an.. Ein Großteil der Mannschaft vertrieb sich die Zeit mit Frisbeespielen oder, etwas weniger sportlich, mit dem Verzehr von Maultaschen. Trotz  (scherzhafter) Bedenken des Mannschaftsführers Stefan Look verletzte sich niemand beim Frisbeespielen, und so trat man dann gegen 16 Uhr zum letzten Spiel gegen Rosenheim an. Rein ergebnistechnisch war diese Partie zwar nicht mehr relevant, dennoch drehte die SG gut auf…und führte am Ende der 1. Halbzeit mit 1:0. So langsam fanden die Spieler wesentlich besser zusammen, und obwohl man am Ende diese letzte Partie mit 1:5 verlor, so gab vor allem die erste Halbzeit Anlass für Hoffnung auf mehr.

Für viele der Teilnehmer war es die erste „Liga- Erfahrung“  überhaupt und sicherlich spielte auch der Fakt, dass man zum allerersten Mal als Spielgemeinschaft auftrat, eine wichtige Rolle bei der Nachbetrachtung der Ergebnisse. Wesentlich wichtiger war jedoch, dass alle Spaß hatten am Spielen und wer weiß, wenn man nun etwas öfters gemeinsam trainiert und spielt, geht die nächste Relegationsrunde auch anders aus.

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